Keidel-Mineralthermalbad Freiburg

Keidel Mineral-Thermalbad, Mooswald In die Rundumsanierung des Keidel Bads hat die Freiburger Kommunalbauten GmbH Baugesellschaft & Co. KG (FKB) insgesamt rund 10,3 Millionen Euro investiert. Das Projekt wurde im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes des Bundes hat das Wirtschaftsministerium die Modernisierungsmaßnahmen mit 2,5 Millionen Euro unterstützt.

In mehreren Bauphasen führte die FKB die Modernisierungsarbeiten durch. Im ersten Schritt wurde zunächst die Badehalle mit dem großen Innenbecken aufwendig saniert. Die alte Fassade zum Außenbereich hin wurde durch eine hochwertige Glas-Alu-Fassade ersetzt. Die neue Fassade sorgt nicht nur für mehr Helligkeit in den Badehallen, sondern hat durch die Dreifachverglasung auch energetische Vorteile. Darüber hinaus wurde die Baukonstruktion aus Holz und Beton instandgesetzt und neue Natursteinplatten verlegt. Auf der Fläche um das Innenbecken gibt es seit dem Abschluss der ersten Bauphase mehr Liegestühle und neue Ablageflächen für die Badegäste. Zum Restaurant wurde ein komfortabler Zugang geschaffen.

Die zweite Bauphase brachte mit der Neugestaltung der Mittelhalle eine starke optische Veränderung: Das geschädigte Warmbadebecken wurde durch drei neue Rundbecken mit unterschiedlichen Temperaturen ersetzt. Ein 32 Grad Celsius warmes Perlbecken ein neues Warmbecken mit 35 Grad Celsius und ein 40 Grad Celsius heißes Quellbecken erhöhen den Wohlfühlfaktor seither wesentlich. Neue Abkühlduschen und ein Trinkbrunnen wurden installiert.

In der letzten Phase der Sanierungsarbeiten stand vor allem die Behandlungsbeckenhalle im Mittelpunkt: So wurde das Therapiebecken in ein Behandlungsbecken und ein Fitnessbecken mit tieferem Wasser unterteilt. Mit der Integration des Behandlungsbeckens in die Raumgestaltung wirkt die Badehalle nun optisch größer. Die Modernisierung komplettieren neue technische Anlagen, unter anderem für die Lüftung, das Badewasser und die Beleuchtung.

Die Sanierung des Bads ging auch mit der Entwicklung eines modernen Energiekonzepts einher: Neue Wärmepumpen und Lüftgeräte nutzen die Wärme des abgebadeten Wassers und der Abluft zur Beheizung. Den größten Teil des Wärmebedarfs decken die installierte Pelletheizung und ein neuer Gaskessel ab. Mit dem neuen Energiekonzept spart das Keidel Bad rund 40 Prozent Primärenergie ein. Bezogen auf die aktuellen Energiepreise könnten bei den Jahresgesamtkosten für Wärme und Strom voraussichtlich rund 111.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Die Höhe dieser Einsparungen wird aber von den jeweils geltenden Energiepreisen abhängig sein. Eine weitere erfreuliche Einsparung gilt der Umwelt: Das realisierte Energiekonzept verringert den CO2-Ausstoß um circa 38 Prozent.





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