Regierungspräsidium

    Das neue Dienstgebäude für das Regierungspräsidium befindet sich in der Weststadt von Freiburg im Stadtteil Betzenhausen - Bischoflinde. Hier im Sondergebiet Behördenzentrum Bischofslinde wurden bereits 1965 das Amt für Flurneuordnung, 1975 die Landespolizeidirektion und weitere Behörden errichtet.
    Bauherr dieses Gebäudes ist unser Bundesland, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Freiburg, Ansprechpartner Werner Roßhart, Tel.: 0761/5928-3773.
    Im Jahre 1994 wurde ein Wettbewerb zur Errichtung des neuen Dienstgebäudes für das Regierungspräsidium ausgelobt. Aus den Entwürfen wurde die Arbeit der Architekten Harter und Kanzler mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
    Nachdem die Grundlagenermittlung und der Wettbewerb durch die Vermögens- und Hochbauverwaltung abgeschlossen waren und die Ausführungsplanung in Arbeit war, galt es in der Realisierung sowohl die geplante Qualität des Gebäudes zu sichern als auch den vorgegebenen sehr engen Kostenrahmen einzuhalten.
    Hierbei kam der Freiburger Stadtbau GmbH eine zentrale Rolle zu. Sie konnte im Rahmen einer Ausschreibung die notwendige Erfahrung bei der Steuerung entsprechender Großprojekte nachweisen und erhielt daher den Auftrag die Bauherren-, Projektsteuerungs- und Qualitätssicherungsaufgaben wahrzunehmen.
    Im Rahmen eines umfassenden Berichtswesens und durch die enge Einbindung aller Planungs- und Baubeteiligten konnten in ständiger Abstimmung die Zielvorgaben des Bauprogramms, der Planung sowie des Kosten- und Zeitplans gemeinsam erreicht werden.
    Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes wird durch die auskragenden Deckenplatten und die raumhohen Wand- bzw. Verglasungselemente, die jeweils zwischen die Deckenplatten gespannt sind, geprägt.
    Als Material für die Wandscheiben der Obergeschosse wurde ein grauer Basaltstein mit einer lebhaften Struktur ausgewählt. Das Gebäude bezieht seine Spannung durch den Gegensatz zwischen strenger Ordnung, dem Farb- und Strukturspiel des Steins und der freien Anordnung der Fenster. Senkrechte Eichenlamellen als Fassadenmaterial heben das Erdgeschoss mit seinen Sondernutzungen hervor.
    Die Hauptzugänge zum Gebäude bzw. Innenhof sind durch Fassadeneinschnitte auf der Nord- und auf der Südseite des Gebäudes markiert


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    bild 0bild 1bild 2Fotos: Dirk Altenkirch
    Fotos: Dirk Altenkirch