Tennenbacher Platz, Beurbarung

    Die beiden „Rote Blocks“ am Tennenbacher Platz wurde 1929 erbaut. Die Gebäude wurden während des 2. Weltkrieg unterschiedlich stark zerstört und 1950 wieder aufgebaut.  

    Beide Gebäude sind fast spiegelbildlich und rahmen den Blick durch die Tennenbacher Straße zum Friedhofsportal architektonisch wirkungsvoll ein. Sie prägen das städtebauliche Erscheinungsbild am Tennenbacher Platz auch heute nachhaltig. Sie sind viergeschossig mit einem komplett ausgebauten Dachgeschoss mit Maisonettewohnungen. Die Fassaden zum Tennenbacher Platz sind einheitlich mit gleichmäßige Fensterteilung mit Klappläden, äußerst schlicht und zurückhaltend, lediglich durch die Betonung der Portale und ein reiches Hauptgesims wird eine zurückhaltende architektonische Wirkung erzielt. Die Gebäude wurden im Jahre 1975 unter Denkmalschutz gestellt.  

    In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Huller werden die Gebäude modernisiert. Die Modernisierung des südlichen Gebäudes der beiden eindrucksvollen Bauwerke am Tennenbacher Platz wurde im März 2005 abgeschlossen. Die Grundrisse wurden zeitgemäßer gestaltet, insbesondere die Sanitär- und Küchenbereiche sind attraktiver geworden. Die kleinen Loggien auf der Hofseite wurden geschlossen und die Fläche wurde in den Bereich Küche/Essen/Wohnen integriert. Als Ersatz für die Loggien wurden großzügige Balkone angebaut. Die Erneuerung der gesamten Haustechnik und die Schall- und Wärmeschutzmaßnahmen erhöht den Wohnkomfort wesentlich.  

    Im Hof wurde eine neue Heizzentrale errichtet, welche nach der Modernisierung die Wärme- und Warmwasserversorgung für beide Gebäude sichert. Unter dem Hof befinden sich im Erdreich die beiden Tanks, in denen die 40.000 Liter Rapsöl für das Blockheizkraftwerk lagern. Durch den Einsatz von Rapsöl als regenerativem Energieträger werden die CO2-Emissionen deutlich reduziert.




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    Frontansicht Tennenbacher Platz
    Frontansicht Tennenbacher Platz
    Hofansicht
    Hofansicht
    Lortzingstraße
    Lortzingstraße