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Die häufigsten Fragen rund um den FSB-Sozialbonus

Was ist der FSB-Sozialbonus?
Der FSB-Sozialbonus entlastet Haushalte mit geringem, eigenem Einkommen. Er ist damit ein wesentlicher Baustein der neuen Ausrichtung des Mietanpassungsverfahrens und ein innovatives Instrument für mehr bezahlbare Mieten in der Stadt.

Was bedeutet die neue Ausrichtung des Mietanpassungsverfahrens?
Mit diesem Verfahren wird bei der Mietpreisgestaltung die zukünftige Miete in Relation zum jeweiligen Haushaltseinkommens der Mieter_innen gesetzt.

Wer kann den FSB-Sozialbonus erhalten?
Der FSB-Sozialbonus unterstützt gezielt diejenigen Haushalte mit selbsterwirtschaftetem  Einkommen, die bislang keine oder eine ungenügende Unterstützung zu den Mietkosten erhalten.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Erhalt des FSB-Sozialbonus?
Die Mieter_innen müssen in einer bedarfsgerechten Wohnung leben. Das bedeutet, dass die Größe der Wohnung den Vorgaben der Landeswohnraumförderung entsprechen muss.

Müssen Fristen eingehalten werden?
Das Wohngeld sollte aktuell bis zum 20.September 2020 beantragt werden. Der Wohngeldbescheid sollte bis zum 23. Oktober 2020 bei der FSB eingereicht werden.

Wo gibt es Informationen zum Wohngeld?
Informationen zum Wohngeld gibt es im Internet unter www.freiburg.de/wohngeld

Können alle Haushalte mit geringem Einkommen den FSB-Sozialbonus erhalten?
Nein, es gibt die folgenden Ausschlusskriterien:

  • Mieter_innen, die bereits in geförderten Wohnungen leben, können keinen FSB-Sozialbonus erhalten. Ihre Wohnungen werden bereits in erheblichem Umfang durch Landesmittel bezuschusst. Damit ist der Mietpreis deutlich reduziert.

  • Für Mieter_innen, die Leistungen nach SGB II und SGB XII beziehen, gilt weiterhin, dass ihre Mieten vom Jobcenter beziehungsweise Sozialamt finanziert werden.

  • Mieter_innen, die in zu großen Wohnungen leben, die nicht den Vorgaben der Landeswohnraumförderung entsprechen, können keinen FSB-Sozialbonus erhalten.

Was geschieht, wenn der Antrag abgegeben, aber kein Wohngeld gewährt wird?
Auch der negative Wohngeldbescheid, also die Ablehnung des Wohngeldes, sollte rechtzeitig bei der FSB eingereicht werden. Mit diesem bescheid kann die Freiburger Stadtbau die Einkommensgrenzen feststellen und die Mietanpassung individuell berechnen.

Was ist, wenn Mieter_innen sowieso schon mehr als 30 Prozent ihres Gesamteinkommens für die Netto-Kaltmiete zahlen?
Diese Mieter_innen werden derzeit keine Mieterhöhung erhalten, bis auch bei ihnen die 30-Prozent-Grenze erreicht ist und sie davon profitieren.

Wie kommen Mieter_innen an eine Wohnung, die den Vorgaben der Landeswohnraumförderung entspricht?
Mieter_innen, die, am Bedarf orientiert, in zu großen Wohnungen leben, können die Mitarbeiter_innen der FSB in den Mieterbüros ansprechen. Die FSB wird sich bemühen, im Wohnungsbestand eine passende Wohnung zu finden.

Was bedeutet die FSB-Kennzahl?
Die FSB-Kennzahl bezieht sich auf die Gesamtmieten der Freiburger Stadtbau im Vergleich zum Freiburger Mietspiegel. Hier wird festgelegt, dass die durchschnittliche FSB-Miete dauerhaft 25 Prozent unter der mittleren monatlichen Nettomiete aller Wohnungen in der Stadt Freiburg liegen soll.

Was ist das Konzept „FSB 2030“?
Mit der Verabschiedung des Konzeptes „FSB 2030“ hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg Maßnahmen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Freiburger Stadtbau beschlossen. Dazu gehört auch die Regelung, wie faire Mieten in Freiburg zukünftig aussehen sollen. Dazu wird die mietpolitische Ausrichtung der Freiburger Stadtbau mit der Einführung des dualen Systems, bestehend aus einer FSB-Kennzahl und einem FSB-Sozialbonus, neu gestaltet.

Wichtige Kontakte rund um den FSB-Sozialbonus:

Telefonische Fragen: 0761 2105-123
Fragen per E-Mail: fsb-sozialbonus[at]fsb-fr.de
Kontakt zu den Mieterbüros 
Informationen zum Wohngeld: www.freiburg.de/wohngeld