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Gemeinsam für mehr Sicherheit im WasserSchwimmkurse für Studierende in der Keidel Therme und den Regio Bädern gestartet

Immer wieder kommt es in Deutschland – auch in unserer Region – zu Badeunfällen, weil Menschen nie schwimmen gelernt haben.

Erst im vergangenen Jahr kam ein junger Student mit internationalem Hintergrund in einem Freiburger Badesee zu Tode. Das Studierendenwerk Freiburg nahm dies zum Anlass, Schwimmkurse für Studierende anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Keidel Therme sowie dem Amt für Migration und Integration konnten nun insgesamt dreizehn Schwimmkurse für über 120 Teilnehmende realisiert und gestartet werden.

Die Kurse führen das Studierendenwerk mit der Keidel Therme und den Regio Bädern in den kommenden Monaten durch. Zuvor hatte das Studierendenwerk sämtliche Studierende in den Freiburger Studierendenwohnheimen angeschrieben und den Bedarf für Schwimmunterricht abgefragt. Daraufhin meldeten weit über 120 Personen – überwiegend mit internationalem Hintergrund – ihr Interesse an den Kursen an. Freiburgs Bäder, das Studierendenwerk und das Amt für Migration und Integration entwickelten daraufhin ein Angebot, das allen Studierenden, unabhängig von Herkunft, finanzieller Situation und oder bisheriger Erfahrungen eine grundlegende Schwimmausbildung ermöglicht. Elf Kurse werden vom Studierendenwerk in der Keidel Therme, im Westbad und im Freibad St. Georgen durchgeführt, zwei weitere Kurse finden im Hallenbad Lehen statt.

Beim Start eines Kurses am vergangenen Samstag bedankte sich Oberbürgermeister Martin Horn für das Engagement aller Beteiligten: „Das ist ein wichtiges Angebot für mehr Sicherheit im Wasser. Es ist nie zu spät, schwimmen zu lernen – umso besser, dass hier gezielt ein Angebot für Studierende, auch mit internationalem Hintergrund, geschaffen wurde. Der Bedarf wurde erkannt und es wurde gehandelt. Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig dieser Schritt ist.“

Der SWFR-Geschäftsführer und Initiator der Kurse, Clemens Metz, führte aus: „Dass junge Menschen durch fehlende Schwimmfähigkeiten in lebensbedrohliche Situationen geraten können, hat uns tief bewegt. Mit den Kursen wollen wir helfen, solche Fälle zu verhindern. Besonders erfreulich ist die große Nachfrage: Sie zeigt deutlich, wie hoch der Bedarf an Schwimmkursen und wie knapp das Angebot derzeit ist, vor allem, weil die verfügbaren Wasserflächen begrenzt sind und es zu wenige ausgebildete Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer gibt.“

„Schwimmen kann Leben retten. Gerade für Menschen aus anderen Kulturen, die häufig keinen Zugang zu Schwimmunterricht hatten, sind solche Angebote besonders wichtig. Deshalb freuen wir uns über diese einzigartige Kooperation mit dem Studierendenwerk“, erläutert Dr. Matthias Müller aus der FSB-Geschäftsführung die Gründe für das Engagement von Keidel Therme und Regio Bäder.

Die technische Geschäftsführerin der FSB, Dr. Magdalena Szablewska berichtet, dass im Bereich von Auszubildenden oft ähnliche Herausforderungen wie bei Studierenden bestehen, weshalb im nächsten Jahr das Projekt auch auf Auszubildende ausgeweitet werden kann: „Im Herbst werden wir unser neues Azubi-Wohnheim WIR:SÜD eröffnen – und auch den Auszubildenden bei Bedarf einen Schwimmkurs anbieten.“

Pressemitteilung als Download

Foto FSB/Michael Spiegelhalter: Im Wasser in der Mitte der Studierenden: Clemens Metz, SWFR-Geschäftsführer und Rettungsschwimmer Am Beckenrand (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Martin Horn, Oliver Heintz, Geschäftsleitung Bäder & Freizeitanlagen, Freiburger Kommunalbauten, Dr. Magdalena Szablewska, technische Geschäftsführerin des Freiburger Stadtbau Verbunds und Dr. Matthias Müller, kaufmännischer Geschäftsführer des Freiburger Stadtbau Verbunds.

Wenn Sie Fragen zum Freiburger Stadtbau Verbund haben, stehen wir Ihnen in der Pressestelle gerne zur Verfügung:

Petra Zinthäfner

                           

Stefanie Bersin   

0761 2105-222

                        

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